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Bad Gögging in der RömerzeitEtwa 150 Jahre vor u.Z. bauten die Römer zwischen der Donau (Danubia) und dem Main (Moenus) den Obergermanisch-rätischen Limes. Der Limes trennte die römischen Provinzen Germania Interior, Germania superior und Raetia von den von Stämmen besidelten Germania Magna.Die zur Sicherung des Limes installierte Garnison baute dort wo heute in Bad Gögging die Andreaskirche steht die erste Therme. Bestandteil dieser Therme war bereits ein Caldarium (ein durch Boden- und Wandheizung beheizter Raum, 45° Celcius, 90 % Luftfeuchtigkeit), ein Sudatoriom (vergleichbar einer heutigen europäischen Sauna) und ein Frigidarium (ein Raum zum Abkühlen mit Kaltwasserbecken.) Göcking (alter Name Bad Göggings) hat zu kämpfenIm Jahre 1470 wird erwähnt, daß Ludwig der Reiche die heilende Wirkung der Schwefelquellen in Bad Gögging kannte. Der Ort wurde aber im Landshuter Erbfolgekrieg, im Dreißigjährigen Krieg, im Spanischen und Österreichischen Erbfolgekrieg mehrmals zerstört und niedergebrannt. |
Das Reha-Zentrum Bad GöggingReha-Zentrum, 93333 Bad Gögging, Kaiser-Augustus-Strasse 9,Neurologie-, Orthopädie- und HNO-Fachklinik für Rehabilitation. Kassenpatienten werden versorgt. Es wird ein spezieller Komfort Service angeboten. Bad Gögging als Ziel für TouristenRömisches Museum für Kur- und BadewesenHistoria Romana e.V., 93333 Bad Gögging,Dienstag bis Sonntag 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr Ältestes und bisher einziges römisches Heilbad in Bayern unter der Andreaskirche in Bad Göggin. Seit 1980 ist ein Teil des Hauptbaderaumes zu besichtigen. Römerkastell AbusinaDas Kastell liegt in Eining, nördlich Bad Göggings, damals an einer strategisch und verkehrsgeographisch wichtigen Position. Ein Strassenknotenpunkt und der Schiffsverkehr auf der Donau konnten überwacht werden. |
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Die 4. Gallierkohorte (Cohors IV Gallorum) errichtete im Jahre 80 durch
Erdaufschüttungen, Gräben und aus Holz dieses Kastell um die Nordgrenze des Römischen
Reichs abzusichern. Das Kastell war ein Bestandteil des Rätischen Limes (UNESCO Weltkulturerbe).
Die 3. teilberittene britannische Kohorte (Cohors III Britannorum) baute um 150
das Kastell aus Stein. Ein zusätzlicher Wachturm wahrte den Sichtkontakt zu dem benachbarten
Kastell in Pförring. Diese Kohorte blieb bis zum endgültigen Ende der römischen
Herrschaft über die Provinz Raetien in Eining.
Heute ist das freigelegte Kastell ein kleiner archäoligischer Park. Die Funde aus diesem
Gebiet sind auf das Ärchologische Museum der Stadt Kehlheim, das Stadt- und Kreismuseum Landshut,
das Stadtmuseum Abendsberg und auf die Archäologische Staatssammlung in München verteilt.
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