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Alois Dallmayr oHG80331 München Dienerstrasse 14-15 Ladengeschäft: Montag bis Samstag 9:30 bis 19:00 Uhr an den gesetzlichen bayerischen Feiertagen geschlossen Restaurant: Dienstag-Samstag 12:00 - 15:00 und 19:00 - 23:00 Uhr die Küche schliesst jeweils eine Stunde vorher Restaurant 089 2135 100 |
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Im Jahre 1700 errichtet der Münchner Christian Reitter ein kleines Handelsgeschäft in der Nähe des alten Rathauses. Die Gründerfamilie Reitter betreibt das Geschäft 170 Jahre und handelt u.a. mit Milch, Käse, Geflügel und Gewürzen. Alois Dallmayr übernimmt das Geschäft nur für 15 Jahre, ist aber der Patron für den inzwischen weltbekannten Namen. Dallmayr gründet in Braunschweig das Tochterunternehmen Heimbs. 1895 kauft Anton Randlkofer das Geschäft. Seine Frau Therese Randlkofer übernimmt, nachdem Anton Randlkofer verstarb, das Delikatessengeschäft. Therese Randlkofer besucht fast alle europäischen Königshäuser und stellt ihr Sortiment vor. Als Ergebnis beliefert sie über 10 königliche Höfe. Als Frau im 19.Jahrhundert darf sie keine Titel tragen, und gibt die Titel, darunter "königlich-bayerischer Hoflieferant" an ihre Söhne weiter. Unter der tüchtigen Therese Randlkofer wird das Sortiment enorm erweitert. Das Haus, wie es heute in der Dienerstrasse steht, wird gebaut und die Belegschaft auf 70 Mitarbeiter aufgestockt. |
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1933 führt Werner Wille aus Bremen Kaffee aus Äthiopien in das Sortiment ein. Das ist der Grundstock des bis heute bekannten Dallmayr - Kaffees. Der äthiopische Kaffee findet reißenden Absatz und Wille wird Leiter der Kaffee Abteilung. Das Stammhaus wird während des 2. Weltkriegs zerstört und die Fassade bis 1953 originalgetreu wieder aufgebaut. Während der 60er Jahre führte Dallmayr damals die ersten Kaffeeautomaten in Deutschland ein. Der international tätige Food Konzern Nestle hält seit 1984 50% der Anteile. Bis heute betreut Dallmayr international 40.000 Kaffeeautomaten. Im Geschäftsjahr 2006 erzielten 1.670 Mitarbeiter einen Umsatz von 520 Mio. Euro. Die Nachfolger der Familien Randlkofer und Wille führen bis heute gemeinsam das Unternehmen. |
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Im Verkaufsraum im Erdgeschoß des Stammhauses gibt es einzelne Theken für Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Fisch, Pâtisserie, Confiserie und Meeresfrüchte. Natürlich auch die aus der Werbung bekannte Kaffeetheke mit Kaffee der Marke Dallmayr Prodomo. An jeder einzelnen Theke ist eine Kasse. So entsteht der symphatische Marktcharakter. Die zum Verkauf angebotenen Flusskrebse schwimmen im Wasser eines Brunnens, der mitten in der Verkaufshalle steht. Gewürze, Öle, Spirituosen und Zigarren ergänzen das Sortiment. Kleine Speisen werden in einem Bistro mit Stehtischen im Verkaufsraum angeboten. Dort habe ich schon den einen oder anderen Taxifahrer gesehen, dessen Taxi am Standplatz direkt vor der Tür, bereitsteht. Im ersten Stock können die Köstlichkeiten in einem Café probiert werden. Das Gourmet-Restaurant, ebenfalls im ersten Stock, wurde 2008 mit zwei Michelin - Sternen ausgezeichnet |
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