Die Römer nutzten den Sattel auf ihrer Via Claudia Augusta zwischen Veldidena (Innsbruck) und Augusta Vindelicorum (Augsburg). An der Stelle des heutigen Seefelds befestigten die Legoinäre einen Rastplatz.
1022: Der Ort Seefeld wird erstmalig urkundlich erwähnt.
Um 1180: Graf Berchthold von Andechs schenkt den Mönchen des Klosters Benediktbeuren ein Waldgebiet. Der Wald wird gerodet. Eine Bauernsiedlung entsteht.
1248: Die Bauern errichten unter den Andechser Grafen die Burg Schlossberg.
1384: Das angebliche Hostienwunder in der St. Oswald Kirche. (Ich glaube nicht an Wunder, die Sage ist aber für die weitere Geschichte Seefelds bedeutend.)
1516 - 1604: Das Kloster in Seefeld wird gebaut. In etwa dort, wo heute das Hotel Klosterbräu steht. Augustinermönche beziehen das Kloster und betreiben neben Seelsorge, Brauerei und Forstwirtschft noch ein Hospiz.
1809: Während der Tiroler Befreiungskriege, wurden in der Seefelder St. Oswald Kirche 800 Freiheitskämpfer eingepfercht und gefangen gehalten.
1912: Mit der Karwendelbahn kam der Tourismus. Gasthäuser, Hotels und Skilifte werden gebaut.
1945: Häftlinge aus dem Konzentrationslager Dachau werden evakuiert. Auf dem Marsch sterben viele Häftlinge. In Seefeld werden 87 Männer begraben. Seefeld kam so zu einem jüdischen Friedhof.
1964: Austragungsort der nordischen Skimeisterschaften der Olympischen Winterspiele Innsbruck.
1976: Austragungsort der nordischen Skimeisterschaften der Olympischen Winterspiele Innsbruck.
1985: Nordische Skiweltmeisterschaft.
2000 - 2004: Austragungsort der Air & Style Snowboard Contests.

Das ursprüngliche Kirchlein in Seefeld wurde nach dem Hostienwunder 1384 zu klein. Heerscharen
von Pilgern musste eine prächtigere Kirche geboten werden.
1432 beauftragte Herzog Friedrich den Maurermeister Stefan von Zirl und Zimmerer Kunz aus Natters mit
dem Neubau des Gotteshauses. Weitere Baumeister waren die Innsbrucker Bauhütte unter Meister Hans
Reichartinger, Meister Andre von Tiers und Thomas Kölderer aus Inzing. Sie schufen einen der
schönsten spätgotischen Sakralbauten Tirols. 1950 konnten im Rahmen einer umfangreichen
Restaurierung gotische Fresken aus dem 15. Jahrhundert freigelegt werden. Eine Orgel mit 33 Registern,
hergestellt von der Firma Rieger, Vorarlberg, steht seit 1993 auf der dafür vorgezogenen Sängerempore.
Aufschlussreich ist das Tympanon auf der geschmückten Portalanlage an der Südseite. Links sieht
man Oswald Milser (zufällige Namensgleichheit mit dem Namenspatron der Kirche)
wie er im Kirchenboden versinkt, weil er eine größere Hostie für sich beanspruchte. Dahinter ein
Engel mit der Jungfrau Maria. Ein Hinweis auf das Datum des Hostienwunders.
Rechts wird der heilige Oswald unter den Augen seines Feindes, König Penda von Mercia, von einem
Henker mit dem Richtschwert enthauptet. Im Hintergrund straft Gott diese Bluttat mit einem Erdbeben.
(Ein Foto folgt bei der nächsten Gelegenheit)

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Tropical Poker: 2 Tische Poker (Texas, Omaha, Seven Card): 4-10 Tische Automaten: 107 Terminals |
Das Casino ist täglich von 15.00 bis 03.00 Uhr geöffnet (am 24.12. geschlossen). Die Spielbank besteht seit 1969. Eintritt ab 18 Jahren. (In Deutschland ab 21 Jahren) Jeder Gast muss sich mit einem amtlich gültigen Lichtbildausweis registrieren. Gastronomie im Casino: Bar Lounge Wildfang und Restaurant Vorspiel.
Transfer nach SeefeldTransfer mit Kleinbus mit bis zu 8 Fahrgästen Flughafen München - Seefeld/Tirol 220,- € incl. |
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